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Speisekarten: Optimierungstipps für mehr Umsatz

Suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihre Speisekarten zu optimieren? Wenn ja, dann haben Sie Glück! In diesem Blogbeitrag geben wir Ihnen einige Tipps, wie Sie Speisekarten erstellen können, die sowohl effektiv als auch ansprechend für die Kunden sind. Ganz gleich, ob Sie gerade erst anfangen oder bereits mitten in Bearbeitungsprozess stehen vornehmen, lesen Sie weiter, um einige hilfreiche Ratschläge zu erhalten.

1. Fokussierung der meistverkauften Produkte

Wenn Sie eine Speisekarte neu gestalten oder optimieren möchten, muss vor Beginn eine umfangreiche Analyse gemacht werden, welche Gerichte, Speisen oder Getränke besonders gut oder schlecht verkauft werden. Nach dieser Analyse können die Menüpunkte nach ihrer Rentabilität in Kategorien eingeordnet werden. Produkte mit hohen Deckungsbeiträgen, die sogenannten “Renner”, sollten bei einer Neu- oder Umgestaltung der Speisekarte in den Mittelpunkt gerückt werden.

Es gibt einige Möglichkeiten diese Artikel in Szene zu rücken. Zum einen können 

Sie die Produkte mit gezielter Verwendung von Farben oder Badges wie “Topseller” oder “Empfehlung des Hauses” markieren. Zum anderen kann ein gewisses  Augenbewegungsmuster zur Hilfe genommen werden. Es gibt gewisse Bereiche auf Speisekarten, die Menschen für gewöhnlich zuerst wahrnehmen. Bei einer einseitigen Speisekarte ist dieser auf der Oberseite, bei zweiseitigen Karten auf der Oberseite der rechten Seite, bei einer dreiseitigen Karte an der Oberseite der dritten Seite und bei mehrseitigen Speisekarte auf der Oberseite jeder Seiten. 

2. Menüauswahl knapp halten

Kleine Speisekarten, erleichtern nicht nur die Entscheidung der Gäste und sorgen für mehr Zufriedenheit über die getroffenen Entscheidungen, sondern vermitteln den Eindruck, dass die angebotenen Produkte frisch sind und das Profil schärfen. Das Angebot sollte schlank, aber nicht alternativlos sein. Hier gilt: statt Quantität sollte lieber auf Qualität gesetzt werden. Jedoch ist die breite des Angebots auch abhängig vom Konzept des Gastronomen. 

Sie sollten auch nicht davor zurückschrecken, die Speisekarte auszudünnen und Gerichte die sich nicht verkaufen, besonders aufwendig oder mit zu speziellen Zutaten zubereitet werden müssen zu entfernen.

Tipp: Wenn Sie vorhaben Ihre Speisekarte und Gerichte umzustrukturieren, schauen Sie gerne auf unserer Website Gastronomie.World vorbei und informieren sich beispielsweise über Saucen der Firma Homann, Säfte der Firma livefresh oder Bio Produkten von Byodo Naturkost. Vielleicht können diese Ihr Angebot abrunden oder ergänzen.

3. Produktbeschreibungen attraktiv gestalten

Diverse Studien belegen, dass Gerichte und Getränke sich besser verkaufen, wenn sie kreativ und individuell gestaltet sind. Durch beschreibende Adjektive wie aromatisch, saftig, knusprig, sonnengereift oder handgemacht gelingt dies besonders gut. Dadurch können Sie sich von Mitbewerbern abheben. Die Beschreibungen sollten aber nicht zu langatmig werden, sondern kurz und bündig sein. Außerdem gilt es mit höchster sorgfalt Grammatik- und Rechtschreibfehler zu verhindern.

4. Design optimieren

Beim Design sollten Sie darauf achten, die Karte nicht zu verspielt zu gestalten. Minimalismus ist hier trumpf. Passend zum Konzept können vereinzelt, gezielt Bilder eingesetzt werden. Ein Foto pro Seite, kann beispielsweise die Verkäufe der präsentierten Bilder um bis zu 30% steigern. Anstatt von Fotos können Sie auch Illustrationen verwenden. 

5. Preise überprüfen

Bei einer Optimierung der Speisekarte, sollten Sie sich auch die Preise genauer anschauen. Sind diese noch richtig kalkuliert oder müssen gegebenenfalls angepasst werden. 

Zudem kann die Darstellung der Preise von großer Bedeutung sein. Das Weglassen des Währungszeichens, kann eine positiven psychologischen Effekt auf die Gäste haben. Laut Studien können Gäste dadurch tatsächlich spendabler. 

Preise werden klassisch bei den meisten Karten in einer Spalte untereinander aufgelistet. Die Gefahr davon ist, dass der Gast sich primär auf die Preise fokussiert, statt auf die Gerichte selbst. Platzieren Sie die Preise lieber am Ende einer Gericht-Beschreibung. 

6. Saisonale Aktualität

Die Speisekarte eines Restaurants sollte aktualisiert werden. Es ist wichtig, die besten saisonalen Angebote zu adaptieren und sie in attraktive Gerichte einzubauen.

7. Digitalisieren

In Form von digitalen Speisekarten, hat der Gast die Möglichkeit  diese bereits von zu Hause aus anzuschauen. Digitale Speisekarten bieten außerdem den Vorteil, dass Karten bei Änderungen schnell und aufgrund wegfallender Druckkosten kostengünstig upgedatet werden kann. Online Menüs sind zudem aufgrund der leichten Bedienbarkeit ein Pluspunkt für viele Gäste. Wenn Sie noch mehr Tipps benötigen, wie Sie Ihr Restaurant digitalisieren können, lesen Sie auch unseren Blog Digitalisierung in der Gastronomie. 

Die Menüoptimierung ist ein Prozess, der Zeit und Mühe kostet, aber es lohnt sich. Wenn Sie die in diesem Blogbeitrag beschriebenen Tipps befolgen, sollten Sie eine Steigerung Ihrer Umsätze feststellen können. Haben Sie eine dieser Methoden bereits ausprobiert? Lassen Sie uns wissen, wie diese für Sie funktioniert haben!

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